Waldbaden - Wald und Gesundheit

Motto unseres SDW-Jahresprogramms 2018

 

"Waldbaden" - ein Begriff erobert die Welt. Er hört sich zunächst einmal nach Entspannung an.

Und darum geht es auch: Waldfreunde und -genießer erleben es regelmäßig im Wald, dass frische Waldluft und "durchatmen" lässt. Die Stille, aber auch das Vogelgezwitscher wirkt beruhigend auf unsere im Alltag doch allzuoft gestressten Nerven. Wer sich im Wald aufhält, bewegt sich meist, und das ist fraglos gesund. Und wer den Wald so auf sich wirken lässt, kann die Gedanken schweifen und die Seele baumeln lassen.

 

Der aus dem Japanischen kommende Begriff "Shinrin-yoku" bedeutet folgerichtig auch das "Baden in Waldluft". Neu daran ist, dass japanische Wissenschaftler mit nachprüfbaren Methoden untersuchen, warum uns und unserer Gesundheit der Wald so gut tut.

 

1982 empfahl die japanische Forstverwaltung "Waldbaden" in einen guten Lebensstil einzubinden. Seither ist es zu einer anerkannten Methode zur Entspannung und Stressbewältigung in Japan geworden. Die Ergebnisse von japanischen Studien belegten, dass Waldbaden die Vitalität steigert und die Kennwerte für Angst, Depression und Wut vermindert. Regelmäßiges Waldbaden kann das Risiko psychosozialer Stress-Krankheiten vermindern. Nachgewiesen wurde in den Studien auch, dass der Aufenthalt im Wald die Bildung von  so genannten Killerzellen fördert.  Diese sind den Studien zufolge lange über den Waldaufenthalt aktiv und bekämpfen nicht nur körperfremde Keime, sondern auch körpereigene Krebszellen.

 

Waldmedizin ist in Japan eine anerkannte wissenschaftliche Disziplin, die an Universitäten und Hochschulen erforscht  und gelehrt wird. Das Waldbaden ist sowohl in Japan als auch in den USA eine von den staatlichen Behörden anerkannte Therapie.

 

In unserem Jahresprogramm machen wir in diesem Jahr "Waldbaden - Wald & Gesundheit" zum Thema.

 

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