Single Trail 2026

Wald und Grotten im Mühlbachtal

Ins Mühlbachtal südlich Alfdorf hatte die SDW 2026 zum Single Trail eingeladen. Es wurde eine abwechlsungsreiche Rundtour auf den Spuren des "Hasenwegs".

Single Trail-Rundwanderung 2026
Fotos: Dr. G. Strobel

Vom Parkplatz am Maierhofweg führt der Weg die Single-Wandergruppe zunächst auf den Lias-Ebenen in Richtung Süden. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf die Drei-Kaiser-Berge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen. Untermalt ist die Szenerie durch das Zwitschern der Lerchen hoch oben am Himmel, die zu Frühlingsbeginn mit ihrem Gesang ihr Revier markieren.

Dann führt der Wanderpfad hinab ins Mühlbachtal, wo etwa auf der Hälfte der Strecke das erste Touren-Highlight auf die Mitwandernden wartet: der "Hohle Stein", eine kuppelartig ausgeformte Stubensandsteingrotte.

Hohler Stein

Der Sage nach soll dort eine Jägerin hoch zu Roß einem Wildschwein nachgestellt haben. In vollem Galopp hat sie aber dann wohl die Klippe übersehen und stürzte hinab. Unglücklicherweise stürzte ein riesiger Felsbrocken hinterher. Von Jägerin und Wildschwein ward seither nichts mehr zu sehen.

"Schwebender Baum"
auf dem "Elefantenrücken

Eine kurze Wanderstrecke weiter "wartet" bereits die nächst Attraktion, der "Elefantenstein". Es ist nun eine Frage des Blickwinkels, in dem riesigen Findling den Rüsselträger zu erkennen, aber mit etwas Unterstützun gelingt es allen. Das eigentliche Naturwunder wartet aber auf der Rückseite des Elefantensteins: Eine Fichte hatte sich vor Jahren auf dem nackten Fels des Elefantensteins angesamt und es wie durch ein Wunder geschafft, ihre Wurzeln hinunter zur nährenen Erde zu strecken.

Unten im Mühlbachtal angekommen, stößt ein kleiner Quellbrunnen, der Moltenbachbrunnen, die Diskussion der Wasserschutzfunktion des Waldes an: Intakter Waldboden ist in der Lage das Niederschlagswasser fast auf Trinkqualität zu filtern.

Erfrischendes Naß in der "Schillergrotte"

Auf der anderen Talseite geht es einem kleinen Seitental des Mühlbachs entlang bergauf bis auf schmalen Pfaden die Schillergrotte, praktisch der kleine Ableger des Hohlen Steins, erreicht wird. Hundert Meter oberhalb ist die Obere Grotte zu bewundern.

Zuvor ist an einem rustikalen Tisch und Bank mitten im Wald eine Vesperpause angesagt, um die Gruppe vor dem Anstieg zu stärken.

Schmale Pfade und Waldsträßlein führen zu der Findlingsgruppe des "Bemberlessteins, der allerdings von der Wandergruppe nicht besichtigt werden kann, da just an diesem Tag hier Waldpflegearbeiten durchgeführt werden und der Zugangsweg dorthin gesperrt ist.

So nimmt die Wandergruppe einen anderen Weg, der bergauf schließlich wieder zum Ausgangspunkt der Wanderung führt.